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Die besten Dinge Brasiliens alle an einem Ort


Itacare ist ein liebenswertes "kleines Brasilien". Die Region ist gesegnet mit atemberaubenden Stränden, einem tropischen Klima, ganzjährig warmen Wasser und extrem konstanten Wellen. Das Gebiet ist umgeben von einer hohen Dichte an Regenwäldern, welche mit ihrer seltenen tropischen Flora und Fauna zu den am besten erhaltenen in ganz Brasilien zählen.

In dem lebhaften Städtchen aus dem 18. Jahrhundert mischen sich traditionelle exotische afro-brasilianische Kultur mit der modernen brasilianischen Lebensart, mit ausländischen Einwanderern, Surfern und Reisenden aus der ganzen Welt.

Die Stadt Itacaré

Die Stadt Itacaré (Süd Bahia, Brasilien) war einst als berüchtigter Schlupfwinkel für Piraten bekannt. Heute besticht die Stadt durch prachtvolle Kolonialbauten und ihrem ganz speziellen dörflichen Charme. Obwohl die Stadt bis heute von lokalen Fischern und Surfern bewohnt wird, beheimatet die Stadt immer mehr Brasilianer und Ausländer auf der Suche nach einem Leben nah an der Natur. Mit einer Bevölkerung von etwa 9000 Menschen ist unsere Stadt eine Bezirksstadt mit einer festen Infrastruktur sowohl für die einheimische Bevölkerung als auch für zahlreiche Touristen.

Die Gründung Itacarés

Die Gründung Itacarés

Der Hafen von Itacaré
Die Kirche São Miguel in Itacaré

Ursprünglich wurde die Stadt Itacaré von einheimischen Indianern bewohnt und später im frühen 18. Jahrhundert von europäischen Jesuiten besiedelt.


Nachdem die Siedler das große Wachstumspotenzial der Region und den Wert des Kakaos erkannt hatten, wurden viele Sklaven in dieses Gebiet verschleppt.

Einige der ältesten Gebäude wie die Kirche São Miguel und das Haus der Jesuiten, bestimmen noch heute das Erscheinungsbild der Stadt.

Allerdings begünstigte der intensive Kakao-Boom des späten 19. und frühen 20. Jahrhunderts auch den Großteil der historischen Entwicklung der Stadt. Während dieser Zeit wurde Itacaré zum wichtigsten Hafen Bahias für den Export von Kakao (auch bekannt als "gepflanztes Gold")

Die sich ständig verändernde Geschichte Itacarés

Die sich ständig verändernde Geschichte Itacarés

Fischerei-Kultur
Zeugen historischer Größe

In den 1950er Jahren überschattete der Aufstieg der Stadt Ilheus die wirtschaftliche Entwicklung Itacares.

Bedingt durch den weltweiten Nachfragerückgang nach brasilianischem Kakao und den wesentlich leichter zu erreichenden Hafen der Stadt Ilheus mit guter Autobahnanbindung und besserem Zugang zum Landesinneren, verlor Itacare an Attraktivität.

In den 1980er Jahren wurde die Kakao-Region durch eine katastrophale Pilz-Epidemie hart getroffen und die gesamte Kakaoernte völlig zerstört, dies bedeutete das Ende der lang anhaltenden Kakao Periode Itacarés.

Nach dem Untergang der Kakaokultur wurde der Fischfang die wichtigste Einnahmequelle der Stadt, in dem ehemals so berühmten Hafen ankerten nun ausschließlich kleine lokale Fischerboote.

Die Bevölkerung der Region verringerte sich stetig, viele Menschen verließen den Ort und die prächtigen historischen Gebäude verfielen.

Itacaré heute

Itacaré heute

Restauriertes historisches Gebäude
Let's groove...

Durch den Bau einer asphaltierten Straße zwischen Ilhéus und Itacaré im Jahr 1998, und den Bau einer Brücke über den Rio de Contas im Jahr 2009, hat Itacaré seine Pforten der Welt wieder geöffnet und den geschäftlichen Fokus stark auf den Tourismus verlagert.

Itacaré hat inzwischen den Status einer Bezirksverwaltung erlangt und seine Infrastruktur ausgebaut zu der nun ein Krankenhaus und ein Gerichtsgebäude gehören. Aber dennoch pflegen die Einheimischen hier weiterhin Ihre besondere Lebenseinstellung: "Keine Eile + Reggae Roots".


Während Neujahr und Karneval, beherbergt Itacaré eine ganze Reihe von brasilianischen Partygängern und Nachtschwärmern. In den Straßen erklingen dann vibrierende Axê und Samba Sounds. Während die Bands die ganze Nacht rocken und die Tänzer ihre Hüften schwingen, entdeckt man hier an jeder Ecke ein herzliches Lachen und genießt gemeinsam ein kühles Bier.

Ein paar nützliche Hinweise für Deinen Aufenthalt

Ein paar nützliche Hinweise für Deinen Aufenthalt

Geld

Kreditkarten werden hier von den meisten Hotels, Supermärkten und Restaurants akzeptiert. Derzeit gibt es zwei Geldautomaten an denen unsere internationalen Gäste brasilianisches Bargeld erhalten können.

Du kannst aber auch bei offiziellen Geldwechslern in Itacaré USD und EURO zu einem günstigen Wechselkurs tauschen. Beachte bitte, dass es schwierig werden kann, andere ausländische Währungen zu tauschen.

Bitte rechne auch damit, einen nur sehr niedrigen Wechselkurs für Traveller Schecks zu erhalten.


Essen, Trinken & Einkaufen

Itacaré hat mehrere Supermärkte, Bäckereien, Obst- und Gemüsehändler, kleine Fischmärkte, einen Wochenmarkt für Obst und Gemüse, Strand-Bekleidungsgeschäfte, Apotheken, Schreibwarenhändler, Souvenirläden, Restaurants, Bars und dutzende Strandbars und Strandrestaurants.

Für eine durchschnittliche warme Mahlzeit (Fisch / Fleisch / Huhn mit Bohnen, Reis und Salat) bezahlt man ungefähr 8,- US $. Die teuersten Gerichte liegen bei ca. 25,- US $ pro Person.


Bekleidung


Reise mit leichtem Gepäck ! Ein paar Bermuda-Shorts und T-Shirts, plus ein Paar fester Schuhe mit Riemen, die einem 20-minütigen Spaziergang durch den Dschungel standhalten, reichen völlig aus.

Alle benötigten Kleidungsstücke findest Du aber auch in angemessener Qualität hier in Itacaré, die Preise sind hier vergleichsweise niedrig.

In den Wintermonaten von Juni bis September, empfehlen wir ein paar dünne lange Hosen und einen leichten Pullover. Eine dünne Regenjacke ist auch eine gute Idee.

 

Sicherheit


Itacaré ist ein ruhiger und entspannter Ort, Kriminalität gibt es hier kaum.

Bitte beachte jedoch, dass mindestens 60% der Bevölkerung hier in extremer Armut leben. Daher ist jeder ausländische Tourist, gemessen an der örtlichen Bevölkerung, sehr reich. Die Einheimischen begegnen den EasyDrop Kunden seit Jahren mit größter Freundlichkeit. Beim Ausgehen in der Nacht solltest Du aber ein wenig aufmerksam sein, denn dort wo Partys gefeiert werden, treibt sich auch gerne der ein oder andere Gauner herum.

Nutze Deinen gesunden Menschenverstand und stelle Deine Wertsachen nicht unbedingt zur Schau.

Stadtplan Itacaré

Stadtplan Itacaré

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Die Umgebung Itacarés

Itacaré ist von einem großen und dichten atlantischen Regenwald, mehreren Flüssen und diversen Wasserfällen umgeben. Die Region beheimatet eine unzählige Vielfalt einheimischer Flora und Fauna. In der Tat wächst hier im südlichen Teil Bahias der bedeutendste Teil des atlantischen Regenwaldes von ganz Nordost-Brasilien.Wir sind fest davon überzeugt, dass neben den herrlichen Stränden und konsistenten Surf-Bedingungen, die Natur die wertvollste Sehenswürdigkeit ist, die Itacaré zu bieten hat.


Über UNESCO in Itacaré

Über UNESCO in Itacaré

Im Urwald von Itacaré
Noch ein Urwald-Fluß
Faultier
Mico-Estrela

Der brasilianische atlantische Regenwald ist von der wissenschaftlichen Gemeinschaft als eines der vielfältigsten und reichsten Ökosysteme der Welt beurteilt worden, leider auch als das am zweit meisten gefährdete.

Deshalb hat die UNESCO im Jahre 1992 den atlantischen Regenwald zum Biosphärenreservat ernannt. Mit anderen Worten zählt diese Region heute zu einem der drei Gebiete mit höchster Priorität im Hinblick auf die Erhaltung der biologischen Artenvielfalt unseres gesamten Planeten.

Um dem Anspruch der Erhaltung gerecht zu werden, wurden zwei Naturschutzgebiete gegründet, das Umweltschutzgebiet "APA Itacaré-Serra Grande" und der Estate Park "Serra de Conduru." In einer wissenschaftlichen Studie des Botanischen Gartens von New York wurden 456 verschiedene Baumarten auf einem Hektar der Serra de Conduru ermittelt, ein Weltrekord !

Der Grund für diese außergewöhnlich hohe Anzahl an erhaltenem Regenwald in dieser Region beruht auf der Tatsache, dass die Küstenflusstäler Süd-Bahias ideale Anbaubedingungen für Kakao darstellen, welcher hier im Schatten der riesigen Bäume angebaut wird.

Demzufolge verdankt die Region ihre gut erhaltenen Waldflächen, wenn auch primär nicht nur Regenwälder, einer hauptsächlichen wirtschaftlichen Nutzung, dem regionalen Kakaoanbau und der Kakao-Kultur.

Der Untergang der regionalen Kakaokultur wurde durch eine verheerende Pilzerkrankung der Kakaopflanzen( "vassoura da bruxa"), und den Rückgang der Kakao-Handelpreise auf den Weltmärkten eingeleitet, die meisten der Grundbesitzer verließen ihre Liegenschaften und gaben deren Bewirtschaftung auf. Bedingt durch den entstandenen Ertragsdruck, begann in der darauffolgenden Zeit die Abholzung der Wälder, die Verarbeitung zu Bauholz und der Bau von Siedlungen und Plantagen.